Glockenweg 1, 31188 Holle
Der Kindergarten Hackenstedt befindet sich in Holle, einer idyllischen Gemeinde in Niedersachsen. Das Unternehmen hat eine lange Geschichte und ist in der Kategorie Kindergarten tätig. Hackenstedt, dessen Name auf die Lage des Ortes hinweist, das heißt eine Stelle, an der der Wald ausgehauen wurde, ist ein ruhig gelegenes Dorf, das von Wald umgeben ist. Das Dorf hat auch eine alte aus Bruchsteinen erbaute Zehntscheune, die am südlichen Dorfrand liegt und das Wahrzeichen von Hackenstedt ist. Diese Zehntscheune weist auf den Einfluss des Klosters Derneburg hin, das zwischen 1229 und 1481 den Hauptanteil der Hackenstedter Güter besaß. Die Gemeinde Hackenstedt wurde in der Vergangenheit von den Wohldenberger Grafen, der Familie von Steinberg und der Familie von Berkefeld besessen. Seit 1730 ist die Pfarrstelle mit Sottrum kombiniert. Die Kirche von Hackenstedt wurde 1731 im barocken Stil neu erbaut und nur der massive Turm stammt noch aus älterer Zeit. Hackenstedt hat im Laufe der Jahre mehrere Neubausiedlungen errichtet, um dem Wachstum der Gemeinde gerecht zu werden. Besonders hervorzuheben ist die von Landwirt Wilhelm Siebke eigenhändig erschlossene große Siedlung, die er später an die Gemeinde verkaufte. Darüber hinaus haben der 1877 gegründete Männergesangverein und das Bläsercorps Hackenstedt von 1967 durch zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen dazu beigetragen, Hackenstedt über die Grenzen von Holle hinaus bekannt zu machen. Heute präsentiert sich Hackenstedt als ein beschauliches Dorf mit intakten landwirtschaftlichen Höfen und einer schönen Lage, in der alle Bewohner das ruhige Landleben genießen können. Die Gemeinde Holle ist auch bekannt für die Ortschaft Grasdorf, die eine Sonderstellung innerhalb der Gemeinde und im ganzen Landkreis Hildesheim einnimmt. Durch behutsamen Aufbau nach 1945 hat sich Grasdorf von einem rein landwirtschaftlichen Dorf zu einem modernen Wohnort entwickelt. Das Dorf liegt an der Innerste und ist von großen Wäldern umgeben. Die günstige Verkehrslage, in der Nähe der B6 und der Autobahn Hildesheim/Seesen, hat dazu geführt, dass viele Pendler sich in Grasdorf niedergelassen haben. Grasdorf wird auch von landwirtschaftlichen Betrieben geprägt. Am östlichen Ortsrand befindet sich ein Gewerbegebiet, dessen Erweiterung geplant ist. Die Geschichte von Grasdorf reicht bis in die Steinzeit zurück, wie Ausgrabungsfunde am Grasdorfer Oheberg belegen. Funde aus der Zeit der Franken lassen zudem auf Ansiedlungen und Grenz- und Wallanlagen schließen. Das Kloster Derneburg war im 12. Jahrhundert der größte Grundbesitzer in Grasdorf, aber der Ort hatte unter den Religionskriegen und durchreisenden Kriegsscharen zu leiden. Darüber hinaus wurde die Umwelt jahrhundertelang durch den Erzbergbau im Harz vergiftet, der die Wiesen entlang der Innerste mit bleihaltigen Abwässern verseuchte.
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